Zahnarztpraxis Sandra Konrad


Zwinglistr. 35
42653 Solingen

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Gesundheitsnews



Zahnzusatzversicherung
Für jeden Typ die beste

Kronen, Inlays, Implantate – Zahnersatz ist teuer. Mit welchem von 267 Zahnzusatzversicherungs-Tarifen sich gesetzlich Krankenversicherte gegen hohe Kosten am besten absichern, zeigt die Stiftung Warentest in der Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest.

Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich für fast alle gesetzlich Krankenversicherten – auch wenn teurer Zahnersatz meist in höherem Alter anfällt. Denn die Kasse zahlt oft weniger als 20 Prozent der Kosten. Bei einem Inlay beispielsweise bleiben Patienten dann auf einigen Hundert Euro Kosten sitzen, bei einem Implantat sind das schnell mehrere Tausend Euro.

Deshalb hat Finanztest insgesamt 267 Tarife untersucht und nennt die besten für drei Kundentypen: Der anspruchsvolle Rundum-Sorglos-Typ, der eine Versicherung will, die auch teure Inlays und mehrere Implantate vollständig bezahlt, kann unter 26 Tarifen mit der Bestnote Sehr gut (0,5) wählen. Eine 43-jährige Modellkundin zahlt dafür monatlich zwischen 22 und 58 Euro, mit steigenden Beiträgen im Alter.

Für den „Gut und günstig“-Typ, der eine preiswerte und gute Versicherung sucht, die auch im Alter nicht mehr als 30 Euro kostet, empfiehlt Finanztest 19 Tarife. Das funktioniert preislich, weil dieser Typ bereit ist, im Zweifelsfall für die teurere Zahnsanierungslösung auch einen Teil selbst zu bezahlen – trotz Zusatzversicherung.

Diejenigen, denen die Standardversorgung für gesetzlich Versicherte reicht, können mit einer Zahnzusatzversicherung den Eigenanteil, der bei der Regelversorgung anfällt, abdecken. Denn auch in der Regelversorgung müssen Patientinnen und Patienten einen Teil der Kosten selbst bezahlen. Diese Tarife gibt es für eine 43-jährige Modellkundin ab sechs Euro im Monat, ihr Beitrag steigt bis zum Alter von 73 Jahren auf maximal 13 Euro monatlich.

Übrigens: Die gesetzlichen Krankenkassen vermitteln Zusatzpolicen privater Anbieter an ihre Versicherten und machen Werbung dafür. Aber diese Angebote sind nicht automatisch gut, weil die eigene Krankenkasse dafür wirbt. Vertragspartner ist immer das private Unternehmen, die Kasse übernimmt nur den Vertrieb. Deshalb lohnt sich ein Blick in den Vergleich von 267 Zahnzusatzversicherungen von Finanztest.

Der Test Zahnzusatzversicherung findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/zahnzusatz.



Parodontitis: Gute Behandlung und Information gleichermaßen wichtig
Aktualisierte Patienteninformation über die Volkskrankheit

Mit der Richtlinie zur systematischen Behandlung von Parodontitis und anderer Parodontalerkrankungen (PAR-Richtlinie) wurde die Parodontitis-Behandlung in der vertragszahnärztlichen Versorgung im vergangenen Jahr grundlegend neu ausgerichtet. Millionen von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten, die an dieser weit verbreiteten Volkskrankheit leiden, können in Zahnarztpraxen seitdem nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand zahnmedizinischer Erkenntnisse behandelt werden.

Um dem weiterhin großen Informationsbedarf zu den neuen Leistungen gerecht zu werden, hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) ihre bewährte Patienteninformation „Parodontitis – Erkrankungen des Zahnhalteapparates vermeiden, erkennen, behandeln“ in einer inhaltlich grundlegend überarbeiteten und ergänzten Neuauflage veröffentlicht, die ab sofort online und gedruckt verfügbar ist. Die Broschüre ist seit vielen Jahren die mit Abstand am häufigsten nachgefragte Publikation der KZBV.

Informationen über Ursachen, Auswirkungen und Risikofaktoren Laienverständlich und wissenschaftlich abgesichert erläutert die Publikation Ursachen und Auswirkungen von parodontalen Erkrankungen, informiert über Risikofaktoren, gibt Tipps zur Vorsorge und Früherkennung und geht umfassend auf die neuen Behandlungsmöglichkeiten ein. Versicherte erhalten zudem einen Überblick, welche Leistungen ihre gesetzliche Krankenkasse übernimmt. Die wissenschaftliche Beratung für die Neuauflage hat Prof. Dr. Bettina Dannewitz, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie übernommen.

Hintergrund: Die neue PAR-Behandlungsstrecke Die Parodontitis ist der Hauptgrund für den Verlust von Zähnen bei Erwachsenen. Auf Grundlage der neuen Behandlungsrichtlinie kann sie mit umfassenden und am individuellen Bedarf ausgerichteten Maßnahmen bekämpft werden. Dazu gehört unter anderem eine individuelle Mundhygieneunterweisung, ergänzt um ein parodontologisches Aufklärungs- und Therapiegespräch. Darüber hinaus wurde der Parodontale Screening Index als echtes Screeninginstrument ausgestaltet und an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Ein wesentlicher Therapieschritt ist auch die unterstützende Parodontitistherapie, um die Ergebnisse der antiinfektiösen und gegebenenfalls chirurgischen Behandlung zu sichern.

Für Zahnärzte: KZBV-Sonderwebsite zur neuen PAR-Richtlinie Für Zahnärztinnen und Zahnärzte stellt die KZBV auf einer Sonderseite ein multimediales Informationsangebot zur PAR-Richtlinie bereit. Über das Portal finden sich zahlreiche Informationen, um die Richtlinie zielgerichtet in der Versorgung umzusetzen. Im Zentrum der Kampagne stehen drei Videos, die die neue Behandlungsstrecke, Abrechnungsmodalitäten, standespolitische und wissenschaftliche Hintergründe sowie Regelungen für die Behandlung vulnerabler Gruppen erläutern. Zu den angebotenen Materialien zählen zudem ein Katalog wichtiger Fragen und Antworten, detaillierte Erläuterungen von Fachinhalten, Formulare und Ausfüllhinweise, Musterbeispiele sowie Statements, Artikel und Presseunterlagen. Das Kommunikationsangebot der KZBV zum Thema PAR wird mit der überarbeiteten Patientenbroschüre zur Auslage und Weitergabe in der Praxis jetzt um einen wichtigen Baustein ergänzt.

Die Patienteninformation „Parodontitis – Erkrankungen des Zahnhalteapparates vermeiden, erkennen, behandeln“ kann in Deutsch sowie in den Hauptmigrantensprachen Türkisch und Russisch auf der Website der KZBV als PDF-Datei kostenfrei heruntergeladen oder als gedrucktes Einzelexemplar bestellt werden. Praxen können zudem Sets mit gedruckten Exemplaren zum Selbstkostenpreis über den Webshop der KZBV bestellen.



Gesundheitsversorgung gehört nicht in die Hände von Spekulanten!
iMVZ: KZBV und BZÄK mahnen erneut dringenden politischen Handlungsbedarf an

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) nehmen die aktuellen Berichterstattungen in den zahlreichen Medien, insbesondere die Recherchen des Magazins "Panorama" (NDR) zum Anlass, um erneut eindringlich an die Politik zu appellieren, endlich den ungebremsten Zustrom versorgungsfremder Finanzinvestoren aus dem In- und Ausland in die ambulante ärztliche und zahnärztliche Versorgung wirksam zu unterbinden.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV:
„Seit Jahren belegen wir der Politik mit Analysen und Gutachten die fatalen Folgen der Einflussnahme versorgungsfremder Investoren auf die Patientenversorgung, ohne dass bisher wirklich wirksame gesetzliche Maßnahmen ergriffen wurden. Das aktuelle Gutachten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) belegt eindrucksvoll die Richtigkeit der seinerzeitigen im Auftrag der KZBV erstellten Gutachten. Auch die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) teilt die Sorgen der Ärzte- und Zahnärzteschaft und hat in einem Beschluss dringenden gesetzgeberischen Handlungsbedarf festgehalten. Wir schließen uns den Forderungen an, die bestehenden gesetzlichen Regelungen passgenau fortzuentwickeln. Darüber hinaus sollte für mehr Transparenz und Patientenschutz auf Bundes- und Landesebene ein verpflichtendes Register für Medizinische Versorgungszentren (MVZ) geschaffen werden. Angaben von gesellschaftsrechtlichen Eigentümerstrukturen auf Praxisschild und Website von MVZ müssen verpflichtend werden. Weiteres Abwarten der Politik führt zu unabwendbaren negativen Folgen für die Patientenversorgung in Deutschland.“

Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der BZÄK:
„Die aktuellen Recherchen des NDR bestätigen, dass es bereits 5 nach 12 ist. Wenn dort gezeigt wird, wie auf Zahnärztinnen und Zahnärzte in einigen iMVZ massiver Umsatzdruck ausgeübt wird, hat das mit indikationsgerechter Zahnmedizin nichts mehr zu tun, zumal die Zahnärztekammern als Berufsaufsichtsbehörden gegen das Konstrukt iMVZ keine Durchgriffsrechte haben. Zahnmedizin ist kein Gewerbe, so steht es schon in §1 des Zahnheilkundegesetzes. Sollte die ungebremste Zunahme von iMVZ weiterhin nicht eingedämmt werden, ist zu befürchten, dass in absehbarer Zeit die zahnmedizinische Versorgung zu einem großen Teil aus renditeorientierten Gesundheitsfabriken besteht. Dies sollte die Politik jetzt aufrütteln. Auch die Erkenntnisse der neuen IGES-Studie, nach der die iMVZ deutlich höhere Abrechnungszahlen produzieren, sollte zu einem raschen Umdenken führen. Die Zahnmedizin in unserem Lande ist international auf Spitzenniveau – und das auch ohne Fremdkapital, welches nur zu Umsatzdruck, Über- und Fehlversorgung und somit Qualitätsverlust führen wird. Zahnmedizin ist persönliche Dienstleistung am und für den Menschen und keine Fließbandarbeit.“

Weitere Informationen zum Thema iMVZ darunter auch zwei Gutachten sind auf der Website der KZBV abrufbar. Die "Panorama"-Sendung ist in der ARD-Mediathek eingestellt. Das Gutachten der KVB wurde auf der Website der KVB veröffentlicht.